Die Wiege der Maispflanze stand im antiken Reich der Azteken, Inkas und Mayas. Das Getreide ist möglicherweise als Mutation aus einer Wildgrasart (Teosintie) hervorgegangen, die noch heute in Mexiko gedeiht. Diese Mutation haben die Ureinwohner Mittelamerikas konsequent weiterkultiviert und daraus Hunderte Sorten gezüchtet.
Durch die Mutation und die Weiter-Züchtung des Menschen hat der Mais schliesslich seine Fähigkeit verloren, frei in der Natur zu überleben. Er besitzt keinerlei Mechanismus, die es ihm erlauben, seine Körner zu verteilen, weder durch Wind, die Explosion einer Samenkapsel noch durch Ausrieseln.
Mais ist sicher eine der bekanntesten Getreide-Nutzpflanzen der Welt. Zum einen durch sein imposantes und einprägsames Erscheinungsbild und vor allem aber dadurch, dass die Maiskolben (Früchte) quasi am Wegrand verzehrt werden können. Der Mais ist der Riese unter den Getreidearten, sowohl in Hinblick auf seine Grösse, wie auch in Bezug auf die Grösse seiner Körner.
Mais hat seine Heimat in Südamerika, wo er historisch als Nahrungspflanze genutzt wurde. Er gehört zu den ältesten bekannten Kulturpflanzen. Eine echte Wildform ist bislang jedoch noch nicht endgültig entdeckt worden
